Unsere Stadt der Zukunft
Im Rahmen der Intensivwoche des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Bad Dürkheim haben wir uns mit den 8. Klassen mit dem Thema Stadtgestaltung auseinandergesetzt. Nach einem kurzen Impulsvortrag zum Thema haben wir gezielt einige Orte im Innenstadtbereich besucht und diese konzentriert wahrgenommen und analysiert. Die Fragen, denen die Schüler:innen nachspüren sollten waren, wie sie die Orte empfinden, ob sie in ihren Augen Aufenthaltsqualität haben und den Anforderungen der Bewohner:innen gerecht werden oder ob sie Verbesserungspotential sehen. Nach der Tour durch die Stadt sollten sie ihre Ideen in Fotografien der besuchten Orte hinein skizzieren. Träumen auch über die Grenzen des aktuell möglichen hinaus war hierbei explizit erlaubt. Neben ihren eigenen Ideen zu ihren Bedürfnissen sollten sie ihre Entwürfe auch aus der Perspektive verschiedener Rollen betrachten, die sie zuvor per Los gezogen hatten. So sollten beispielsweise die Anforderungen von Kindern, Eltern, Senioren:innen, Rollstuhlfahrer:innen, der Bürgermeisterin oder einem/einer Mitarbeiter:in des Baubetriebshofs berücksichtigt werden.
Machen Sie mit uns eine Stadtführung der besonderen Art!
Ankunft am Bahnhof
Im unmittelbaren Umfeld des Bahnhofs fanden die Jugendlichen, dass Touristen auf eine eher weniger ansprechende Umgebung stoßen. Wenig lässt auf den ersten Blick darauf schließen, dass Reisende in einer wohlhabenden Kurstadt gelandet sind. Auch für die Jugendlichen selbst ist die Aufenthaltsqualität am Bahnhof eher mäßig.

An den Gleisen entlang über die Brücke
Auch die Rückansicht des Gebäudes fanden die Jugendlichen trist und kahl. Die Straße gleicht einer Schlucht. Nichts lädt zum Verweilen ein.

Hochhauskomplex hinter den Gleisen
Wenn ihr hier wohnen würdet, was würdet ihr gerne ändern?

Gebäudekomplex in Mannheimer Straße
Die Leerstände im Erdgeschoss lassen das Gebäude besonders trist erscheinen. Die Fassade ist langweilig und kahl. Ein Gebäude, um es zu ignorieren und daran vorbeizulaufen.

Innenhof Hochhäuser am Bahnhof mit Blick auf Domiziliahaus
Die Jugendlichen waren sich einig, dass sich aus diesem Arrangement viel machen ließe und dass dieser Hof schnell eine größere Aufenthaltsqualität bekommen könnten, wäre er grüner, hätte Sitz- und Spielmöglichkeiten.

Große Wiese im Kurpark
Kurz vorher hatte hier noch das Filmfestival stattgefunden und es war noch nicht alles weggeräumt. Das hat den Einstieg erleichtert, Ideen zu entwickeln, wie diese Fläche in den Augen der Jugendlichen mit mehr Leben gefüllt werden könnte.

Ehemaliges Kneipbecken
An dieser Stelle war es bemerkenswert für uns zu sehen, wie sehr die Ideen der unterschiedlichen Gruppen sich ähneln. Alle Jugendlichen haben von sich aus angemerkt, dass das ja niemals umgesetzt werden könnte, weil es zu laut wäre. Aber gefallen haben uns alle Ideen.


