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Problematische Rhetorik und Vorgehensweise

Von "Philipp-Fauth-Straße"

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Sehr geehrte Damen und Herren in Stadtrat,

Muss man denn einen Mann fix und fertig machen, wie dies heute wieder in der Rheinpfalz geschehen ist, nur weil man unbedingt einen Strassennamen aendern will? Es wird "immer mehr" und neues Material erwaehnt, wozu man aber (noch) keine Quellen angeben will. Das ist nicht in Ordnung. Auch ist Herr Fauth nicht der erste oder letzte Mann, der je Theorien hatte, die sich nicht bewahrheitet haben. Aber der verwendete Begriff von "Pseudowissenschaft" ist kein klar definierter Ausdruck und sollte unterlassen werden, weil er so klingt, als handle es sich um falsche oder ueberhaupt keine Wissenschaft. Viele sog. Pseudowissenschaften sind irgendwann zur anerkannten Wissenschaft geworden. Man denke an die Chiropraktiker, die erst lange von der Medizin verlacht wurden. Darueberhinaus benoetigt man heute auch und immer noch, um Forschung zu betreiben, Sponsoren*innen, oder Auftragsgeber*innen, die das mitfinanzieren. Und auch heute benoetigt man Referenzen, um Professor und andere akademische Titel zu erlangen. Handelt es sich um einen Ehrentitel? Von denen gibt es hunderte. Zehn amerikanische Praesidenten erhielten Ehrentitel von akademischen Institutionen, und Frau Merkel erhielt allein ganze siebzehn solcher Titel! Dann noch: Ist ein Mann total dafuer verantwortlich, wofuer andere (z.B. Herr Himmler) und/oder Regierungen die Forschung verwenden? Schauen Sie mal, wie man heute Nikola Teslas kabellose Energieuebertragung anwendet, zum Wettermachen und fuer kriegerische Zwecke. Ist das Erkundigen ueber die Judenpolitik an sich negativ und kritikwuerdig? Und was genau hat er an der erwaehnten Hitlerrede gelobt?

Uebrigens, wurde wenigstens das richtige Foto verwendet?

Zusammenfassend muesste man doch eigentlich alles weglassen, das heute noch ganz genauso ist oder was man nicht genau und mit Quellen belegt, damit kein falscher Eindruck entsteht. Als amerikanische Staatsbuergerin liegt es mir sehr fern, mich in deutsche Kommunalpolitik einzumischen. Aber ich bin nun mal, als Raeder Urenkelin, in diese Geschichte unwillentlich hineingezogen worden. Und wenn ich anstoessige Rhetorik und Vorgehensweisen sehe, kann ich meinen Mund nicht halten.


Es gruesst Sie, sowie auch die Familie Fauth,

Lilo Bauer-Freitag

Raeder Urenkelin

Greenville, SC,USA

Psychotherapeutin, Autorin, Aktivistin und Pfarrerin

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